Bildvorverarbeitung

Bevor man die Bilder von Aufnahmesystemen der Fernerkundung betrachten und auswerten kann, müssen sie zunächst aufbereitet werden. Dies liegt daran, dass die beim Satellitensensor ankommende Strahlung zahlreichen Einflüssen unterliegt, die zu einer radiometrischen und geometrischen Verzerrung führen. Um diese Verzerrungen auszugleichen, müssen deshalb radiometrische und geometrische Korrekturen vorgenommen werden. Für eine leichtere visuelle Analyse kann man zusätzlich den Kontrast und die Schärfe eines Bildes verändern. Die Bearbeitung der Bilddaten vor der eigentlichen Analyse nennt man Preprocessing.

 

 

 

Die atmosphärische Korrektur versucht die Einflüsse der Atmosphäre aus einem Bild herauszurechnen. Ohne diese Art der Bildverarbeitung, könnte man keine Rückschlüsse auf die spektralen Eigenschaften der Landoberfläche ziehen.


Bei der geometrischen Korrektur eines Bildes, werden die Verzerrungen ausgeglichen. Das bedeutet, dass ein verzerrtes Bild eine standardisierte Geometrie in Form von Koordinaten zugewiesen wird.

Die visuelle Korrektur umfasst u.a. die Bereiche Schärfen und Weichzeichnen sowie die Hervorhebung von Kanten und Linien. Diese Art der Bildbearbeitung dient zur Erleichterung der visuellen Analyse eines Bildes.