Auflösung

Wenn im Alltag von Satellitenbildern gesprochen wird, so sind meistens die Bilder von spektral-digitalen Aufnahmesystemen der Fernerkundung gemeint. Sie nutzen die Spektralbereiche des sichtbaren Lichts und des Infrarots zur Aufnahme der Erdoberfläche.
Um spektral-digitale Bilder näher zu charakterisieren, gibt es die so genannte Auflösung eines Bildes. Die bekannteste Auflösung ist wohl die räumliche Auflösung sein, die man auch von digitalen Fotos her kennt und mit dem Begriff "Pixel" asoziiert werden kann. Leute die viel mit Computern zu tun haben, dürften auch mit der radiometrischen Auflösung von digitalen Bildern und dem Begriff "bit" vertraut sein. Auflösungen, die sich vor allem auf digital-spektrale Aufnahmesysteme und ihre Bilder beziehen, sind die spektrale Auflösung und die zeitliche Auflösung.

 

Auflösung von Satellitenbildern

 

 

 

Die räumliche Auflösung gibt die Größe des Ausschnitts der Erdoberfläche an, die in einem Pixel dargestellt werden kann. Die Einheit der räumlichen Auflösung ist Meter.

 

Die radiometrischen Auflösung legt fest, wie gut ein Sensor Grauwerte voneinander unterscheiden kann. Die Einheit der radiometrischen Auflösung ist bit.

 

Die spektrale Auflösung besagt, wie gut ein spektral-digitaler Satellitensensor die unterschiedlichen Spektralbereiche des elektromagnetischen Spektrums unterscheiden kann. Die spektrale Auflösung kann man anhand der Anzahl der Spektralkanäle feststellen.

 

Die zeitliche Auflösung bestimmt den zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Aufnahmen des gleichen Gebietes. Die Einheit der zeitlichen Auflösung können Minuten, Stunden oder Tage sein.