Wüste

Tödliches Gift vor Namibias Küste

Auf dem Satellitenbild ist eine türkise Wolke aus Schwefelwasserstoff vor der Küste Namibias zu erkennen. Diese hat sich am Meeresgrund durch mikrobakteriellen Abbau von organischem Material unter sauerstoffarmen Bedingungen gebildet. Der Schwefelwasserstoff ist für Fische und andere Meerestiere tödlich giftig und stellt die Fischerei immer wieder vor große Probleme. Über der türkisen Meerwolke sind Sandfahnen zu erkennen, die aus der Namib auf den offenen Ozean geweht werden.

 

Ort: Namibia

Aufnahmedatum: 17.6.2010

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Tödliches Gift vor Namibias Küste
Credits: 
NASA/GSFC, Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Die große Salzwüste

Die große Salzwüste Dasht-e Kevir liegt im Iran östlich des Zagros-Gebirges. Die größte Wüste Irans ist eine gigantische Salzpfanne, in der Salzkrusten das Land vor der endgültigen Austrocknung schützen. Am linken Bildrand sieht man eine der wenigen Straßen, die die sonst weitgehend unbewohnte Einöde der Wüste durchquert.

 

Ort: Iran

Aufnahmedatum: 10.5.2003

Sensor: Landsat 7 ETM+

Bild: 
Die große Salzwüste
Credits: 
USGS/EROS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Las Vegas wächst

Die zwei Bilder im Vergleich zeigen das rasante Wachstum von Las Vegas in Nevada zwischen 1973 und 2002. Die Stadt ist eine der am schnellsten wachsenden der USA. Die hohe Zuwanderungsrate und Ausdehnung in der Fläche haben negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in der Region, die natürlicherweise einen wüstenhaften Charakter aufweist.

Bild: 
Las Vegas wächst
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Salzsee in Australien

In Zentral-Australien erstreckt sich über die Grenzen mehrerer Bundesstaaten hinweg eine Fläche von „eintägigen Seen“. Mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 149 bis 216 Millimetern pro Jahr sind die Seebecken die meiste Zeit des Jahres staubtrockene Salinen. Gelegentliche Regenfälle füllen sie mit Wasser. Das Bild zeigt den östlichen Rand des im südlichen Australien gelegenen Lake Frome. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist er ein trockener, mit weißem Sediment gefüllter Salzsee. Innerhalb des Sees ist die Oberfläche uneben und von tropfenförmigen Hügeln geprägt.

 

Bild: 
Salzsee in Australien
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); USGS; Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Guelb er Richat, Mauretanien

Seit den ersten Weltraummissionen gehört die ringförmige Struktur „Guelb er Richat“ im Nordwesten Afrikas zu den auffälligsten Orientierungspunkten für Astronauten. Das "Auge Afrikas" hat einen Durchmesser von 45 km und wurde ursprünglich als Ergebnis eines Meteoriteneinschlags interpretiert. Inzwischen geht man davon aus, dass es sich um eine kreisförmige Hebung verschiedener Erdschichten handelt. Unterschiedlich feste Gesteine wurden über lange Zeit verschieden stark erodiert und gaben der Struktur ihr heutiges Aussehen.

Bild: 
Guelb er Richat, Mauretanien
Credits: 
USGS; Link: http://www.usgs.gov
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