Veränderung

Pinguinspuren

Die Kaiserpinguine der Antarktis sind stark gefährdet. Durch den Anstieg der globalen Temperatur wird das Eis im Süden schnell abschmelzen und die Vögel ihren natürlichen Lebensraum verlieren. Um herauszufinden, wie viele Pinguine in der Antarktis leben, nutzen Forscher Satellitenbilder. Da die Pinguine selbst wegen ihrem schwarz-weißen Federkleid schwer zu erkennen sind, sucht man ihre Hinterlassenschaften.

Bild: 
Pinguinspuren
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Schädliche Algenblüte im Atlantik

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Atlantiks westlich von Irland, England und Frankreich im Frühling. Die türkisgrünen Wirbel zeigen eine großflächige Algenblüte an. Algenblüten sind grundsätzlich ein natürliches, jahreszeitliches Phänomen, bei massenhaftem Auftreten durch Nährstoffüberversorgung des Wassers können sie jedoch schädlich wirken. Ihre toxische Eigenschaft kann zu massenhaftem Fischsterben führen und die Überproduktion von Biomasse Ökosysteme aus ihrem natürlichen Gleichgewicht bringen.

 

Ort: Atlantik

Aufnahmedatum: 22.5.2010

Bild: 
Schädliche Algenblüte im Atlantik
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Ouachita Mountains

Die Ouachita Mountains im zentralen Westen der USA sind über 300 Millionen Jahre alt. Heute sind sie durch Wind und Wetter stark abgetragen. Die auf dem Bild erkennbaren Überbleibsel waren einmal Teil eines viel größeren Gebirgszuges, der sich von Texas bis nach Südost-Kanada erstreckt haben könnte. Im Bild wurden Informationen aus den Wellenlängenbereichen des Infrarot, Rot und Grün kombiniert.

Bild: 
Ouachita Mountains
Credits: 
NASA/GSFC (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Delta der Lena (Russland)

Das Delta der Lena in Russland ist eines der größten Flussdeltas der Erde, im Bild ist nur ein kleiner Ausschnitt mit Seen und ihren Zuflüssen zu sehen. Aus Süden durch Russland fließend mündet die Lena weit nördlich des Polarkreises in das Polarmeer. Das Tundren-Feuchtgebiet unterliegt einer andauernden dynamischen Veränderung. Die Entstehung des Deltas begann bereits vor 1,6 Millionen Jahren im Pleistozän, der vergangenen Kaltzeit im Eiszeitalter. Zu dieser Zeit waren auch große Teile Deutschlands unter mächtigen Gletschern begraben.

Bild: 
Delta der Lena (Russland)
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Las Vegas wächst

Die zwei Bilder im Vergleich zeigen das rasante Wachstum von Las Vegas in Nevada zwischen 1973 und 2002. Die Stadt ist eine der am schnellsten wachsenden der USA. Die hohe Zuwanderungsrate und Ausdehnung in der Fläche haben negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in der Region, die natürlicherweise einen wüstenhaften Charakter aufweist.

Bild: 
Las Vegas wächst
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Künstliche Inseln in Dubai

Dubai ist für seine groß angelegten städtebaulichen Projekte und architektonischen Werke bekannt. Zu den auffälligsten zählen die künstlichen Inselgruppen „Palm Jumeirah“, „Palm Jebel Ali“ und The World“. Um die Inseln von Palm Jumeirah (im Bild unten links) über den Meeresspiegel zu "heben", wurden mehr als 50 Millionen Kubikmeter Sand ausgebaggert. Die Aufschüttung von ca.

Bild: 
Künstliche Inseln in Dubai
Credits: 
NASA/JSC; ISS Crew Earth Observations; Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Hangrutschungen in Brasilien

Diese Bilder zeigen die Hügel nördlich von Teresopolis in Brasilien am 24.5.2010 und am 2.2.2011. Im Januar 2011 ereigneten sich katastrophale Hangrutschungen, die 860 Menschenleben kosteten. Die Schlammlawinen sind im rechten Bild als hellbraune Streifen erkennbar. Der Grund für die Naturkatastrophe ist im Bau von Favelas an den steilen Hängen zu finden: Für die Errichtung der Siedlung wurden Bäume gefällt, deren Wurzeln für die Festigkeit des Bodens sorgen. Zudem konnte der Boden nicht mehr genug Wasser aufnehmen, um aus starken Regenfällen keine Schlammlawinen entstehen zu lassen.

Bild: 
Hangrutschungen in Brasilien
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Grand Staircase-Escalante, Utah

Die geologische Geschichte des Grand Staircase-Escalante National Monument im amerikanischen Bundesstaat Utah umfasst über 275 Millionen Jahre. Das Bild zeigt einen zentralen Teil des Beckens. Die verzweigte Reliefform offenbart ein Netzwerk von Schluchten, welche vor Millionen von Jahren durch Flüsse erodiert wurden. Damals gab es in dem heute trockenen Gebiet deutlich mehr Niederschläge. Durch tektonische Hebung fiel das Gebiet nach und nach trocken.

 

Ort: Utah, USA

Aufnahmedatum: 15.5.2005

Sensor: EO-1 - ALI

 

Bild: 
Grand Staircase-Escalante, Utah
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Susitna Gletscher in Alaska

Der Susitna Gletscher in Alaska wirkt auf diesem Falschfarbenbild wie ein Fluss, der gespeist von seinen Nebenflüssen, ins Tal strömt. Durch die Falschfarbendarstellung erscheint die Vegetation auf diesem Bild leuchtend rot, die reine Eisoberfläche in hellblau und weiß, mit Sediment bedecktes Eis (Mittel- und Seitenmoränen) in braun und Wasser in dunkelblau. Die Dynamik des Gletschers wird in der Bildmitte deutlich, wo ein Nebengletscher seine Eismassen von der Seite in den Hauptgletscher schiebt.

 

Ort: Alaska

Aufnahmedatum: 27.8.2009

Sensor: Terra ASTER

Bild: 
Susitna Gletscher in Alaska
Credits: 
NASA/GSFC (Jesse Allen, Robert Simmon)

Gletscher in Patagonien

Patagonien ist eine Gebirgsregion an der Grenze zwischen Chile und Argentinien. Der aus dem Gebirge ins Vorland fließende Gletscher (weiß) ist sichtbar von Gletscherspalten übersät. Der halbrunde Grat an der äußersten linken Seite des Bildes, der von drei Gletscherflüssen durchbrochen wird, besteht aus Gesteinsmaterial welches als Endmoräne von der Gletscherzunge über lange Zeit hinweg dort abgelagert wurde. Die Moräne markiert somit das Ende des Gletschers in vergangener Zeit und deutet auf einen Rückzug des Eises hin. Die Vegetation erscheint in diesem Falschfarbenbild rot.

Bild: 
Gletscher in Patagonien
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://visibleearth.nasa.gov
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