Terra MODIS

k.A.

Waldbrände im Westen Russlands

Das Satellitenbild zeigt die Rauschwaden über West-Russland, die von den verheerenden Wald- und Torfbränden im Sommer 2010 stammen. Ursache für die Brände war eine anhaltende Hitzewelle, die durch die sogenannte Omega-Wetterlage verursacht wurde. Dabei entstand über Russland ein extrem stabiles Hochdruckgebiet. Insgesamt wurden 30 000 Waldbrandherde registriert, die sich über eine Fläche von über 1,2 Millionen Hektar erstreckten.

 

Ort: Westen Russlands

Aufnahmedatum: 05.08.2010

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Waldbrände im Westen Russlands
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Tödliches Gift vor Namibias Küste

Auf dem Satellitenbild ist eine türkise Wolke aus Schwefelwasserstoff vor der Küste Namibias zu erkennen. Diese hat sich am Meeresgrund durch mikrobakteriellen Abbau von organischem Material unter sauerstoffarmen Bedingungen gebildet. Der Schwefelwasserstoff ist für Fische und andere Meerestiere tödlich giftig und stellt die Fischerei immer wieder vor große Probleme. Über der türkisen Meerwolke sind Sandfahnen zu erkennen, die aus der Namib auf den offenen Ozean geweht werden.

 

Ort: Namibia

Aufnahmedatum: 17.6.2010

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Tödliches Gift vor Namibias Küste
Credits: 
NASA/GSFC, Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Die Erde aus dem Weltall

Die Welt aus Sicht der Satelliten.

 

Aufnahmedatum: 11.07.2005

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Die Erde aus dem Weltall
Credits: 
NASA (Marit Jentoft-Nilsen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Schädliche Algenblüte im Atlantik

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Atlantiks westlich von Irland, England und Frankreich im Frühling. Die türkisgrünen Wirbel zeigen eine großflächige Algenblüte an. Algenblüten sind grundsätzlich ein natürliches, jahreszeitliches Phänomen, bei massenhaftem Auftreten durch Nährstoffüberversorgung des Wassers können sie jedoch schädlich wirken. Ihre toxische Eigenschaft kann zu massenhaftem Fischsterben führen und die Überproduktion von Biomasse Ökosysteme aus ihrem natürlichen Gleichgewicht bringen.

 

Ort: Atlantik

Aufnahmedatum: 22.5.2010

Bild: 
Schädliche Algenblüte im Atlantik
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens ist mit seinen 2900 Einzelriffen und 71 Koralleninseln das größte Riffsystem der Welt. Auf dem Satellitenbild ist es besonders gut zu erkennen, weil das karbonatreiche Riffmaterial stark reflektiert und sich somit vom dunkleren Meerwasser gut abhebt. Direkt an der Küste ist der Austrag von Sediment vom Land in den Ozean zu erkennen, während sich das Material durch Verwirbelungen im offenen Meer farblich nicht mehr vom Wasser unterscheidet.

 

Ort: Australien

Aufnahmedatum: 6.8.2004

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Great Barrier Reef
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Gravitationswellen vor Australien

Dieses ungewöhnliche Bild der Interaktion von Atmosphäre und ruhigen Gewässern im Indischen Ozeans zeigt einen Teil des Pazifiks nordwestlich von Australien.
Das Phänomen der atmosphärischen Gravitationswellen entsteht durch ein Aufsteigen und Fallen der Luft in vertikalen Wellenbewegungen. Sinken die Luftmassen in der Wellenbewegung ab, rauen sie die Wasseroberfläche auf, welche dann auf dem Satellitenbild dunkler erscheint als die glatte Wasseroberfläche zwischen den Wellentälern. Wie im oberen Bildbereich zu sehen entstehen über den Wellenkämmen entstehen meist auch Wolken.

Bild: 
Gravitationswellen vor Australien
Credits: 
NASA/GSFC (Jeff Schmaltz); Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Regen in Australien

Nach einer mehrjährigen Dürre kam der normalerweise regelmäßig auftretende Regen 2004 in die Region um Queensland und New South Wales zurück. Obwohl die Starkniederschläge großflächige Überflutungen verursachten und dadurch Städte isolierten und infrastrukturellen Schaden anrichteten, waren sie bei den Australiern sehr willkommen. Im Falschfarbenbild sind die Wassermassen an ihrer türkis-blauen Farbe sehr gut zu erkennen.

 

Ort: Nordostaustralien

Aufnamedatum: 18.1.2004

Sensor: Terra MODIS

Kanalkombination: VIS/NIR/SWIR

Bild: 
Regen in Australien
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://www.nasa.gov/centers/goddard/

Überschwemmung in Sibirien

Sibiriens Flüsse werden in jedem Frühjahr überflutet, da das Eis im südlichen Oberlauf schmilzt, bevor die Flussmündung im Norden eisfrei ist. Im Bild sind die Überflutungen der Flüsse Pur (links), Taz (Mitte) und Yenisey (rechts) zu erkennen. Im Falschfarbenbild erscheinen Eis und Schnee in rot, Wolken in weiß, Wasser in schwarz, Vegetation in grün und unbedeckter Boden in braun.

 

Ort: Russland, Sibirien

Aufnahmedatum: 18.6.2002

Sensor: Terra MODIS

Kanalkombination: NIR/MIR

Bild: 
Überschwemmung in Sibirien
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Überschwemmung in Ostchina

Zu sehen ist der Yangtze Fluss, der sich mit seinen zahlreichen Zuflüssen durch das Bild schlängelt. Zwischen dem Flussdelta am rechten Bildrand und dem großen See ist deutlich die teilweise überflutete Millionenstadt Shanghai zu erkennen. In der Falschfarbenkombination erscheint die Landoberfläche gelblich, während Wasser in dunklem rot bis braun dargestellt wird.

 

Ort: China, Shanghai

Aufnahmedatum: 1.8.2003

Sensor: Terra MODIS

Kanalkombination: NIR/MIR

Bild: 
Überschwemmung in Ostchina
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov
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