Relief

Ouachita Mountains

Die Ouachita Mountains im zentralen Westen der USA sind über 300 Millionen Jahre alt. Heute sind sie durch Wind und Wetter stark abgetragen. Die auf dem Bild erkennbaren Überbleibsel waren einmal Teil eines viel größeren Gebirgszuges, der sich von Texas bis nach Südost-Kanada erstreckt haben könnte. Im Bild wurden Informationen aus den Wellenlängenbereichen des Infrarot, Rot und Grün kombiniert.

Bild: 
Ouachita Mountains
Credits: 
NASA/GSFC (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Hangrutschungen in Brasilien

Diese Bilder zeigen die Hügel nördlich von Teresopolis in Brasilien am 24.5.2010 und am 2.2.2011. Im Januar 2011 ereigneten sich katastrophale Hangrutschungen, die 860 Menschenleben kosteten. Die Schlammlawinen sind im rechten Bild als hellbraune Streifen erkennbar. Der Grund für die Naturkatastrophe ist im Bau von Favelas an den steilen Hängen zu finden: Für die Errichtung der Siedlung wurden Bäume gefällt, deren Wurzeln für die Festigkeit des Bodens sorgen. Zudem konnte der Boden nicht mehr genug Wasser aufnehmen, um aus starken Regenfällen keine Schlammlawinen entstehen zu lassen.

Bild: 
Hangrutschungen in Brasilien
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Grand Staircase-Escalante, Utah

Die geologische Geschichte des Grand Staircase-Escalante National Monument im amerikanischen Bundesstaat Utah umfasst über 275 Millionen Jahre. Das Bild zeigt einen zentralen Teil des Beckens. Die verzweigte Reliefform offenbart ein Netzwerk von Schluchten, welche vor Millionen von Jahren durch Flüsse erodiert wurden. Damals gab es in dem heute trockenen Gebiet deutlich mehr Niederschläge. Durch tektonische Hebung fiel das Gebiet nach und nach trocken.

 

Ort: Utah, USA

Aufnahmedatum: 15.5.2005

Sensor: EO-1 - ALI

 

Bild: 
Grand Staircase-Escalante, Utah
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Zagros Gebirge, Iran

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Zagros Gebirges, das sich über 1500 km von Westen bis Süd-Westen des Irans erstreckt. Hier treffen die Eurasische und die Arabische Kontinentalplatte aufeinander. Das Gebirge entstand im Rahmen der Alpidischen Orogenese, welche die jüngste Gebirgsbildung der Erdgeschichte darstellt. Bis heute wachsen die Berge des Zagros in die Höhe.

 

Ort: Iran

Aufnahmedatum: 2.2.2000

Sensor: Landsat 5, Landsat 7 ETM+

Kanalkombination: G/SWIR/IR

Bild: 
Zagros Gebirge, Iran
Credits: 
USGS/EROS ; Link: http://visibleearth.nasa.gov

Bewässerungsfeldbau im Iran

Südlich von Isfahan, im ariden Gebiet des gebirgigen Iran befindet sich die Stadt Gandoman. Am Fuß des Gebirges wird entlang eines Flusses in den flachen Ebenen Bewässerungsfeldbau betrieben. Grüne Flächen sind mit Vegetation bedeckt, während brachliegende Felder an der erdfarbigen Tönung zu erkennen sind. Das dunkelbraune Dreieck in der Bildmitte zeigt ein Feuchtgebiet. Eindeutig zu erkennen ist die fächerförmige Struktur der Anbaugebiete, die sich am Fuß der steilen Hänge auf fruchtbaren Schwemmkegeln ausbreiten.

 

Ort: Gandoman, Iran

Aufnahmedatum: 30.9.2010

Bild: 
Bewässerungsfeldbau im Iran
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Guelb er Richat, Mauretanien

Seit den ersten Weltraummissionen gehört die ringförmige Struktur „Guelb er Richat“ im Nordwesten Afrikas zu den auffälligsten Orientierungspunkten für Astronauten. Das "Auge Afrikas" hat einen Durchmesser von 45 km und wurde ursprünglich als Ergebnis eines Meteoriteneinschlags interpretiert. Inzwischen geht man davon aus, dass es sich um eine kreisförmige Hebung verschiedener Erdschichten handelt. Unterschiedlich feste Gesteine wurden über lange Zeit verschieden stark erodiert und gaben der Struktur ihr heutiges Aussehen.

Bild: 
Guelb er Richat, Mauretanien
Credits: 
USGS; Link: http://www.usgs.gov

Alpen im Winter

Im Bild ist der Alpenbogen unter einer winterlichen Schneedecke zu sehen. Die Alpen sind das höchste Gebirge in Europa, sie erstrecken sich über 1.200 km Länge von Ost nach West und in eine maximale Höhe von 4.810 m ü. NN (Mont Blanc, Frankreich). Das Gebirge entstand während der Alpidischen Orogenese, der jüngsten Gebirgsbildung in der Erdgeschichte (ca. 100 Mio. bis 5 Mio. Jahre vor heute). Ihre derzeitige Gestalt erhielten die Alpen während der letzten Eiszeiten im Pleistozän, als mächtige Gletscher große Teile des Gebirges und seines Vorlandes bedeckten.

 

Bild: 
Alpen im Winter
Credits: 
NASA/GSFC, Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Vesuv

Dieses Bild zeigt den Vesuv, den einzigen aktiven Vulkan auf dem europäischen Festland. Im Jahr 79 n.Chr. brach der Vesuv aus und begrub das umliegende Gebiet unter einer bis zu 30 m hohen Ascheschicht. Die Ausgrabungsfunde der Stadt Pompeji stellen eine Momentaufnahme des römischen Lebens von vor 2000 Jahren dar: Perfekt erhaltene Holzgegenstände, Lebensmittel und die Abdrücke von Hunderten von Opfern der Katastrophe. Der Vesuv ist nie ganz zur Ruhe gekommen und wird ständig auf mögliche Anzeichen einer neuen Eruption überwacht.

Bild: 
Vesuv
Credits: 
NASA/GSFC/METI/Japan Space Systems; U.S./Japan ASTER Science Team; Link: http://asterweb.jpl.nasa.gov
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