Naturkatastrophe

k.A.

k.A.

Waldbrände im Westen Russlands

Das Satellitenbild zeigt die Rauschwaden über West-Russland, die von den verheerenden Wald- und Torfbränden im Sommer 2010 stammen. Ursache für die Brände war eine anhaltende Hitzewelle, die durch die sogenannte Omega-Wetterlage verursacht wurde. Dabei entstand über Russland ein extrem stabiles Hochdruckgebiet. Insgesamt wurden 30 000 Waldbrandherde registriert, die sich über eine Fläche von über 1,2 Millionen Hektar erstreckten.

 

Ort: Westen Russlands

Aufnahmedatum: 05.08.2010

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Waldbrände im Westen Russlands
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Hurricane Igor

Hurricane Igor, einer der stärksten Hurricanes im Jahr 2010, entwickelte sich im September über den Kapverdischen Inseln. Tropische Zyklone, die hier ihren Ausgangspunkt nehmen, wandern in Richtung Westen über den Atlantik und können besonders stark werden, weil sie auf dem weiten Weg über das Meer sehr viel warmes Wasser aufnehmen und so eine positive Rückkopplung (Selbstverstärkung) stattfindet. Mit einer maximalen Windgeschwindigkeit von 250 Km/h wurde Igor als Hurricane der Kategorie 4 eingestuft, in der katastrophale Zerstörungen an Land möglich sind. Dies war am 20.

Bild: 
Hurricane Igor
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Hangrutschungen in Brasilien

Diese Bilder zeigen die Hügel nördlich von Teresopolis in Brasilien am 24.5.2010 und am 2.2.2011. Im Januar 2011 ereigneten sich katastrophale Hangrutschungen, die 860 Menschenleben kosteten. Die Schlammlawinen sind im rechten Bild als hellbraune Streifen erkennbar. Der Grund für die Naturkatastrophe ist im Bau von Favelas an den steilen Hängen zu finden: Für die Errichtung der Siedlung wurden Bäume gefällt, deren Wurzeln für die Festigkeit des Bodens sorgen. Zudem konnte der Boden nicht mehr genug Wasser aufnehmen, um aus starken Regenfällen keine Schlammlawinen entstehen zu lassen.

Bild: 
Hangrutschungen in Brasilien
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Vesuv

Dieses Bild zeigt den Vesuv, den einzigen aktiven Vulkan auf dem europäischen Festland. Im Jahr 79 n.Chr. brach der Vesuv aus und begrub das umliegende Gebiet unter einer bis zu 30 m hohen Ascheschicht. Die Ausgrabungsfunde der Stadt Pompeji stellen eine Momentaufnahme des römischen Lebens von vor 2000 Jahren dar: Perfekt erhaltene Holzgegenstände, Lebensmittel und die Abdrücke von Hunderten von Opfern der Katastrophe. Der Vesuv ist nie ganz zur Ruhe gekommen und wird ständig auf mögliche Anzeichen einer neuen Eruption überwacht.

Bild: 
Vesuv
Credits: 
NASA/GSFC/METI/Japan Space Systems; U.S./Japan ASTER Science Team; Link: http://asterweb.jpl.nasa.gov
Inhalt abgleichen