Meer

Hurricane Igor

Hurricane Igor, einer der stärksten Hurricanes im Jahr 2010, entwickelte sich im September über den Kapverdischen Inseln. Tropische Zyklone, die hier ihren Ausgangspunkt nehmen, wandern in Richtung Westen über den Atlantik und können besonders stark werden, weil sie auf dem weiten Weg über das Meer sehr viel warmes Wasser aufnehmen und so eine positive Rückkopplung (Selbstverstärkung) stattfindet. Mit einer maximalen Windgeschwindigkeit von 250 Km/h wurde Igor als Hurricane der Kategorie 4 eingestuft, in der katastrophale Zerstörungen an Land möglich sind. Dies war am 20.

Bild: 
Hurricane Igor
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens ist mit seinen 2900 Einzelriffen und 71 Koralleninseln das größte Riffsystem der Welt. Auf dem Satellitenbild ist es besonders gut zu erkennen, weil das karbonatreiche Riffmaterial stark reflektiert und sich somit vom dunkleren Meerwasser gut abhebt. Direkt an der Küste ist der Austrag von Sediment vom Land in den Ozean zu erkennen, während sich das Material durch Verwirbelungen im offenen Meer farblich nicht mehr vom Wasser unterscheidet.

 

Ort: Australien

Aufnahmedatum: 6.8.2004

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Great Barrier Reef
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Gravitationswellen vor Australien

Dieses ungewöhnliche Bild der Interaktion von Atmosphäre und ruhigen Gewässern im Indischen Ozeans zeigt einen Teil des Pazifiks nordwestlich von Australien.
Das Phänomen der atmosphärischen Gravitationswellen entsteht durch ein Aufsteigen und Fallen der Luft in vertikalen Wellenbewegungen. Sinken die Luftmassen in der Wellenbewegung ab, rauen sie die Wasseroberfläche auf, welche dann auf dem Satellitenbild dunkler erscheint als die glatte Wasseroberfläche zwischen den Wellentälern. Wie im oberen Bildbereich zu sehen entstehen über den Wellenkämmen entstehen meist auch Wolken.

Bild: 
Gravitationswellen vor Australien
Credits: 
NASA/GSFC (Jeff Schmaltz); Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Kalbender Gletscher in Grönland

Auf dem Bild kalbt ein Gletscher in Grönland (blau) ins Meer (schwarz) und ist im Bild oben und unten von Landmasse (rot) umgeben. In den vergangen Jahren waren wenige Orte dieser Erde schwerer von dem sich erwärmendem Klima betroffen als die Arktis: Das Eis am Rand der gigantischen Eiskappe wird immer dünner und Gletscher kalben mit zunehmender Geschwindigkeit. Es bleibt abzuwarten, ob zunehmende Schneefälle auf der inneren Landmasse den Verlust von gefrorenem Material an ihrem Rand ausgleichen können.

 

Bild: 
Kalbender Gletscher in Grönland
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Gletscher in der Antarktis

Der Matusevich-Gletscher in der Antarktis fließt in Richtung der Ostküste und schiebt sich dabei durch einen Kanal im Gebirge. Sobald die bis dahin eingeengte Gletscherzunge das Ende des Gebirges erreicht hat, kann sich das Eis ausbreiten und kalbt in den Ozean. Die Wellenbewegungen des Meeres brechen die Eismassen dann in kleine Stücke, welche als Eisberge ins offene Meer treiben.

 

Ort: Antarktis

Aufnahmedatum: 6.9.2010

Sensor: EO-1 - ALI

Bild: 
Gletscher in der Antarktis
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Mertz-Gletscher und Eisberge

Der Mertz-Gletscher in der östlichen Antarktis reicht weit ins Meer hinein, seine Gletscherzunge ist in Richtung Australien und Neuseeland gerichtet. Durch das Abbrechen von Eis, dem sogenannten Kalben, entstehen regelmäßig Eisberge, die oft mehrere Quadratkilometer groß sind. Diese Kolosse durchqueren dann mit den Meeresströmungen über Monate oder Jahre die Antarktis. Sobald sie in nördlichere, wärmere Gebiete abdriften, beginnen sie zu schmelzen.

 

Ort: Mertz-Gletscher, Ost- Antarktis

Aufnahmedatum: 1.1.2010

Sensor: EO-1 - ALI

 

Bild: 
Mertz-Gletscher und Eisberge
Credits: 
NASA (Jesse Allen); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

San Francisco, USA

Die vier Bilder zeigen die Region um San Francisco Bay, USA, mit unterschiedlichen Kanalkombinationen.

Bild: 
San Francisco, USA
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://visibleearth.nasa.gov

Hudson Bay, Kanada

Das Bild zeigt die beiden Zwillingsinseln im südlichen Teil der Hudson Bay (North und South Twin Island). Die Eisdecke der Hudson Bay bricht jedes Frühjahr auseinander. Der südwestliche Bereich, in dem die beiden Inseln liegen, ist meist die letzte Zone mit einer geschlossenen Eisdecke. Klimaforscher beobachten die Schmelzvorgänge der Arktis mit Besorgnis: Die eisfreien Phasen haben in den letzten Jahren zugenommen, was als Zeichen der Klimaerwärmung gedeutet wird.

 

Ort: Hudson Bay, Kanada

Aufnahmedatum: 20.2.2002

Sensor: Landsat ETM+

Bild: 
Hudson Bay, Kanada
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/
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