Meer

Tödliches Gift vor Namibias Küste

Auf dem Satellitenbild ist eine türkise Wolke aus Schwefelwasserstoff vor der Küste Namibias zu erkennen. Diese hat sich am Meeresgrund durch mikrobakteriellen Abbau von organischem Material unter sauerstoffarmen Bedingungen gebildet. Der Schwefelwasserstoff ist für Fische und andere Meerestiere tödlich giftig und stellt die Fischerei immer wieder vor große Probleme. Über der türkisen Meerwolke sind Sandfahnen zu erkennen, die aus der Namib auf den offenen Ozean geweht werden.

 

Ort: Namibia

Aufnahmedatum: 17.6.2010

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Tödliches Gift vor Namibias Küste
Credits: 
NASA/GSFC, Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Schiffswolken über dem Pazifik

Dieses Bild zeigt eindrucksvoll die Hinterlassenschaften von Schiffen in der Atmosphäre. Die weißen Wolkenspuren verändern die natürlichen Wolken: Abgaspartikel (Aerosole) verstärken die Reflektivität der Wolken, lassen sie dadurch mehr Wasser aufnehmen und verringern so die Niederschläge aus den Wolken. Obwohl Schiffe einen eher geringen Anteil an der Veränderung der Atmosphäre durch die Nutzung fossiler Brennstoffe haben, verdeutlicht dieses Beispiel die Auswirkungen des menschlichen Handelns auf die Umwelt.

 

Ort: Pazifik

Aufnahmedatum: 3.7.2010

Bild: 
Schiffswolken über dem Pazifik
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Pinguinspuren

Die Kaiserpinguine der Antarktis sind stark gefährdet. Durch den Anstieg der globalen Temperatur wird das Eis im Süden schnell abschmelzen und die Vögel ihren natürlichen Lebensraum verlieren. Um herauszufinden, wie viele Pinguine in der Antarktis leben, nutzen Forscher Satellitenbilder. Da die Pinguine selbst wegen ihrem schwarz-weißen Federkleid schwer zu erkennen sind, sucht man ihre Hinterlassenschaften.

Bild: 
Pinguinspuren
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Die Erde aus dem Weltall

Die Welt aus Sicht der Satelliten.

 

Aufnahmedatum: 11.07.2005

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Die Erde aus dem Weltall
Credits: 
NASA (Marit Jentoft-Nilsen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Schädliche Algenblüte im Atlantik

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Atlantiks westlich von Irland, England und Frankreich im Frühling. Die türkisgrünen Wirbel zeigen eine großflächige Algenblüte an. Algenblüten sind grundsätzlich ein natürliches, jahreszeitliches Phänomen, bei massenhaftem Auftreten durch Nährstoffüberversorgung des Wassers können sie jedoch schädlich wirken. Ihre toxische Eigenschaft kann zu massenhaftem Fischsterben führen und die Überproduktion von Biomasse Ökosysteme aus ihrem natürlichen Gleichgewicht bringen.

 

Ort: Atlantik

Aufnahmedatum: 22.5.2010

Bild: 
Schädliche Algenblüte im Atlantik
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Ölpest im Golf von Mexiko

Am 20. April 2010 explodierte die von BP gepachtete Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko. Der Unfall hatte eine der schwersten Umweltkatastrophen unserer Zeit zur Folge: Über Monate strömten mehrere Hundertmillionen Liter Erdöl ungehindert ins Meer. Das Öl verschmutzte nicht nur den Golf von Mexiko nachhaltig, sondern erreichte auch das Delta des Mississippi. Es wird vermutet, dass Anteile des Öls in die weltumspannenden Meeresströmungen gelangten und sich seither global verteilen.

Bild: 
Ölpest im Golf von Mexiko
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Unterwasserhügel

Die hellblau schillernde Wasserfläche vor den Bahamas verdankt ihre Farbe der geringen Meerestiefe von teilweise weniger als 10 Metern. Sie stellt sozusagen die Erweiterung der Inseln unter der Wasseroberfläche dar. Der steile Abfall des Unterwasserhügels der Great Bahama Bank in große Tiefen (bis zu 400 Meter) ist durch die markante Farbänderung in tiefes dunkelblau gekennzeichnet. Die weißen Strukturen über den Inseln zeigen konvektive Wolken an: Feuchte Meeresluft wird durch die Landfläche der Inseln zum Aufsteigen gezwungen und kondensiert in der kalten Höhenluft aus.

Bild: 
Unterwasserhügel
Credits: 
NASA/GSFC (Jeff Schmaltz); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Delta der Lena (Russland)

Das Delta der Lena in Russland ist eines der größten Flussdeltas der Erde, im Bild ist nur ein kleiner Ausschnitt mit Seen und ihren Zuflüssen zu sehen. Aus Süden durch Russland fließend mündet die Lena weit nördlich des Polarkreises in das Polarmeer. Das Tundren-Feuchtgebiet unterliegt einer andauernden dynamischen Veränderung. Die Entstehung des Deltas begann bereits vor 1,6 Millionen Jahren im Pleistozän, der vergangenen Kaltzeit im Eiszeitalter. Zu dieser Zeit waren auch große Teile Deutschlands unter mächtigen Gletschern begraben.

Bild: 
Delta der Lena (Russland)
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Künstliche Inseln in Katar

Das Bild von Doha, der Hauptstadt Katars im Persischen Golf wurde mit einer Digitalkamera von der Internationalen Raumstation ISS aus aufgenommen. Ringstraßen rund um das Zentrum zeigen die allmähliche Ausdehnung der Stadt vom historischen Stadtkern aus.

Bild: 
Künstliche Inseln in Katar
Credits: 
NASA/JSC; ISS Crew Earth Observations; Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Künstliche Inseln in Dubai

Dubai ist für seine groß angelegten städtebaulichen Projekte und architektonischen Werke bekannt. Zu den auffälligsten zählen die künstlichen Inselgruppen „Palm Jumeirah“, „Palm Jebel Ali“ und The World“. Um die Inseln von Palm Jumeirah (im Bild unten links) über den Meeresspiegel zu "heben", wurden mehr als 50 Millionen Kubikmeter Sand ausgebaggert. Die Aufschüttung von ca.

Bild: 
Künstliche Inseln in Dubai
Credits: 
NASA/JSC; ISS Crew Earth Observations; Link: http://earthobservatory.nasa.gov
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