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k.A.

Die große Salzwüste

Die große Salzwüste Dasht-e Kevir liegt im Iran östlich des Zagros-Gebirges. Die größte Wüste Irans ist eine gigantische Salzpfanne, in der Salzkrusten das Land vor der endgültigen Austrocknung schützen. Am linken Bildrand sieht man eine der wenigen Straßen, die die sonst weitgehend unbewohnte Einöde der Wüste durchquert.

 

Ort: Iran

Aufnahmedatum: 10.5.2003

Sensor: Landsat 7 ETM+

Bild: 
Die große Salzwüste
Credits: 
USGS/EROS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Abholzung des Regenwaldes

Die massive Abholzung der Regenwälder, wie man sie hier beispielhaft an einem Falschfarbenbild von Bolivien sehen kann, stellt die indigenen Völker Lateinamerikas vor große Probleme. Durch den Verlust ihres einst nachhaltig genutzten Lebensraums werden sie zunehmend marginalisiert und in die Armut getrieben. Tropische Regenwälder sind besonders empfindlich gegenüber Eingriffen von außen, da sie ihr ganzes Potenzial aus den natürlichen Stoffkreisläufen ziehen und der Boden kaum über Nährstoffvorräte verfügt.

Bild: 
Abholzung des Regenwaldes
Credits: 
USGS; Link: http://visibleearth.nasa.gov

Pinguinspuren

Die Kaiserpinguine der Antarktis sind stark gefährdet. Durch den Anstieg der globalen Temperatur wird das Eis im Süden schnell abschmelzen und die Vögel ihren natürlichen Lebensraum verlieren. Um herauszufinden, wie viele Pinguine in der Antarktis leben, nutzen Forscher Satellitenbilder. Da die Pinguine selbst wegen ihrem schwarz-weißen Federkleid schwer zu erkennen sind, sucht man ihre Hinterlassenschaften.

Bild: 
Pinguinspuren
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Das Parana Delta

Das Delta des Parana Flusses ist ein riesiges bewaldetes Sumpfgebiet 30 Kilometer nordöstlich von Buenos Aires in Argentinien. Das Gebiet ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für geführte Bootstouren. Darüber hinaus ist das Delta eines der weltweit größten Gebiete, um Vögel zu beobachten.

Das Falschfarbenbild zeigt den auffälligen Kontrast zwischen dichten Wäldern, feuchten Sümpfen, und dem blauen Band des Parana. Das Bild enthält Informationen aus dem kurzwelligen und nahen Infrarot sowie dem grünen Wellenlängenbereich.

 

Ort: Argentinien

Bild: 
Das Parana Delta
Credits: 
USGS/EROS; Link: http://visibleearth.nasa.gov

Delta der Lena (Russland)

Das Delta der Lena in Russland ist eines der größten Flussdeltas der Erde, im Bild ist nur ein kleiner Ausschnitt mit Seen und ihren Zuflüssen zu sehen. Aus Süden durch Russland fließend mündet die Lena weit nördlich des Polarkreises in das Polarmeer. Das Tundren-Feuchtgebiet unterliegt einer andauernden dynamischen Veränderung. Die Entstehung des Deltas begann bereits vor 1,6 Millionen Jahren im Pleistozän, der vergangenen Kaltzeit im Eiszeitalter. Zu dieser Zeit waren auch große Teile Deutschlands unter mächtigen Gletschern begraben.

Bild: 
Delta der Lena (Russland)
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Las Vegas wächst

Die zwei Bilder im Vergleich zeigen das rasante Wachstum von Las Vegas in Nevada zwischen 1973 und 2002. Die Stadt ist eine der am schnellsten wachsenden der USA. Die hohe Zuwanderungsrate und Ausdehnung in der Fläche haben negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in der Region, die natürlicherweise einen wüstenhaften Charakter aufweist.

Bild: 
Las Vegas wächst
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Kalbender Gletscher in Grönland

Auf dem Bild kalbt ein Gletscher in Grönland (blau) ins Meer (schwarz) und ist im Bild oben und unten von Landmasse (rot) umgeben. In den vergangen Jahren waren wenige Orte dieser Erde schwerer von dem sich erwärmendem Klima betroffen als die Arktis: Das Eis am Rand der gigantischen Eiskappe wird immer dünner und Gletscher kalben mit zunehmender Geschwindigkeit. Es bleibt abzuwarten, ob zunehmende Schneefälle auf der inneren Landmasse den Verlust von gefrorenem Material an ihrem Rand ausgleichen können.

 

Bild: 
Kalbender Gletscher in Grönland
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Gletscher in Alaska

Auf dem Falschfarbenbild ist die Zunge des Malaspina Gletschers (Bildmitte) zu sehen. Der Gletscher bahnt sich seinen Weg von Norden aus dem gut ersichtlichen Gebirge und wird im unteren Bildteil deutlich durch seine Endmoräne vom Meerwasser getrennt. Ohne die Moräne oder auch bei steigendem Meeresspiegel würde der Gletscher in Kontakt mit dem wärmeren Meerwasser treten und noch schneller zurückweichen, als dies jetzt bereits der Fall ist. Satellitenbilder und Messungen am Boden zeigen, dass die meisten Gletscher Alaskas dünner werden und nur wenige Dutzend an Eismasse zunehmen.

Bild: 
Gletscher in Alaska
Credits: 
USGS; Link: http://www.usgs.gov

Zagros Gebirge, Iran

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Zagros Gebirges, das sich über 1500 km von Westen bis Süd-Westen des Irans erstreckt. Hier treffen die Eurasische und die Arabische Kontinentalplatte aufeinander. Das Gebirge entstand im Rahmen der Alpidischen Orogenese, welche die jüngste Gebirgsbildung der Erdgeschichte darstellt. Bis heute wachsen die Berge des Zagros in die Höhe.

 

Ort: Iran

Aufnahmedatum: 2.2.2000

Sensor: Landsat 5, Landsat 7 ETM+

Kanalkombination: G/SWIR/IR

Bild: 
Zagros Gebirge, Iran
Credits: 
USGS/EROS ; Link: http://visibleearth.nasa.gov
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