Klimawandel

Schiffswolken über dem Pazifik

Dieses Bild zeigt eindrucksvoll die Hinterlassenschaften von Schiffen in der Atmosphäre. Die weißen Wolkenspuren verändern die natürlichen Wolken: Abgaspartikel (Aerosole) verstärken die Reflektivität der Wolken, lassen sie dadurch mehr Wasser aufnehmen und verringern so die Niederschläge aus den Wolken. Obwohl Schiffe einen eher geringen Anteil an der Veränderung der Atmosphäre durch die Nutzung fossiler Brennstoffe haben, verdeutlicht dieses Beispiel die Auswirkungen des menschlichen Handelns auf die Umwelt.

 

Ort: Pazifik

Aufnahmedatum: 3.7.2010

Bild: 
Schiffswolken über dem Pazifik
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Pinguinspuren

Die Kaiserpinguine der Antarktis sind stark gefährdet. Durch den Anstieg der globalen Temperatur wird das Eis im Süden schnell abschmelzen und die Vögel ihren natürlichen Lebensraum verlieren. Um herauszufinden, wie viele Pinguine in der Antarktis leben, nutzen Forscher Satellitenbilder. Da die Pinguine selbst wegen ihrem schwarz-weißen Federkleid schwer zu erkennen sind, sucht man ihre Hinterlassenschaften.

Bild: 
Pinguinspuren
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Kalbender Gletscher in Grönland

Auf dem Bild kalbt ein Gletscher in Grönland (blau) ins Meer (schwarz) und ist im Bild oben und unten von Landmasse (rot) umgeben. In den vergangen Jahren waren wenige Orte dieser Erde schwerer von dem sich erwärmendem Klima betroffen als die Arktis: Das Eis am Rand der gigantischen Eiskappe wird immer dünner und Gletscher kalben mit zunehmender Geschwindigkeit. Es bleibt abzuwarten, ob zunehmende Schneefälle auf der inneren Landmasse den Verlust von gefrorenem Material an ihrem Rand ausgleichen können.

 

Bild: 
Kalbender Gletscher in Grönland
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Gletscher in Alaska

Auf dem Falschfarbenbild ist die Zunge des Malaspina Gletschers (Bildmitte) zu sehen. Der Gletscher bahnt sich seinen Weg von Norden aus dem gut ersichtlichen Gebirge und wird im unteren Bildteil deutlich durch seine Endmoräne vom Meerwasser getrennt. Ohne die Moräne oder auch bei steigendem Meeresspiegel würde der Gletscher in Kontakt mit dem wärmeren Meerwasser treten und noch schneller zurückweichen, als dies jetzt bereits der Fall ist. Satellitenbilder und Messungen am Boden zeigen, dass die meisten Gletscher Alaskas dünner werden und nur wenige Dutzend an Eismasse zunehmen.

Bild: 
Gletscher in Alaska
Credits: 
USGS; Link: http://www.usgs.gov

Überschwemmung in Bangladesch

Bangladesch ist einer der bevölkerungsreichsten Staaten der Erde. Als Mündungsgebiet von Brahmaputra, Meghna und Ganges liegt die Landoberfläche in Bangladesch nur wenig über dem Meeresspiegel. In Folge des globalen Wandels wird die Bevölkerung zukünftig verstärkt Risiken aus verschiedenen Himmelsrichtungen ausgesetzt sein: Von Norden drohen Überflutungen durch stark zunehmende Extremabflüsse, von Süden kommt das Wasser mit dem Anstieg des Meeresspiegels immer näher. Ein realistisches Szenario bietet das Satellitenbild von Herbst 2004, als Bangladesch unter Hochwassereinfluss stand.

Bild: 
Überschwemmung in Bangladesch
Credits: 
NASA/GSFC; LInk: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Hudson Bay, Kanada

Das Bild zeigt die beiden Zwillingsinseln im südlichen Teil der Hudson Bay (North und South Twin Island). Die Eisdecke der Hudson Bay bricht jedes Frühjahr auseinander. Der südwestliche Bereich, in dem die beiden Inseln liegen, ist meist die letzte Zone mit einer geschlossenen Eisdecke. Klimaforscher beobachten die Schmelzvorgänge der Arktis mit Besorgnis: Die eisfreien Phasen haben in den letzten Jahren zugenommen, was als Zeichen der Klimaerwärmung gedeutet wird.

 

Ort: Hudson Bay, Kanada

Aufnahmedatum: 20.2.2002

Sensor: Landsat ETM+

Bild: 
Hudson Bay, Kanada
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/
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