Gletscher

Susitna Gletscher in Alaska

Der Susitna Gletscher in Alaska wirkt auf diesem Falschfarbenbild wie ein Fluss, der gespeist von seinen Nebenflüssen, ins Tal strömt. Durch die Falschfarbendarstellung erscheint die Vegetation auf diesem Bild leuchtend rot, die reine Eisoberfläche in hellblau und weiß, mit Sediment bedecktes Eis (Mittel- und Seitenmoränen) in braun und Wasser in dunkelblau. Die Dynamik des Gletschers wird in der Bildmitte deutlich, wo ein Nebengletscher seine Eismassen von der Seite in den Hauptgletscher schiebt.

 

Ort: Alaska

Aufnahmedatum: 27.8.2009

Sensor: Terra ASTER

Bild: 
Susitna Gletscher in Alaska
Credits: 
NASA/GSFC (Jesse Allen, Robert Simmon)

Gletscher in Patagonien

Patagonien ist eine Gebirgsregion an der Grenze zwischen Chile und Argentinien. Der aus dem Gebirge ins Vorland fließende Gletscher (weiß) ist sichtbar von Gletscherspalten übersät. Der halbrunde Grat an der äußersten linken Seite des Bildes, der von drei Gletscherflüssen durchbrochen wird, besteht aus Gesteinsmaterial welches als Endmoräne von der Gletscherzunge über lange Zeit hinweg dort abgelagert wurde. Die Moräne markiert somit das Ende des Gletschers in vergangener Zeit und deutet auf einen Rückzug des Eises hin. Die Vegetation erscheint in diesem Falschfarbenbild rot.

Bild: 
Gletscher in Patagonien
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://visibleearth.nasa.gov

Kalbender Gletscher in Grönland

Auf dem Bild kalbt ein Gletscher in Grönland (blau) ins Meer (schwarz) und ist im Bild oben und unten von Landmasse (rot) umgeben. In den vergangen Jahren waren wenige Orte dieser Erde schwerer von dem sich erwärmendem Klima betroffen als die Arktis: Das Eis am Rand der gigantischen Eiskappe wird immer dünner und Gletscher kalben mit zunehmender Geschwindigkeit. Es bleibt abzuwarten, ob zunehmende Schneefälle auf der inneren Landmasse den Verlust von gefrorenem Material an ihrem Rand ausgleichen können.

 

Bild: 
Kalbender Gletscher in Grönland
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Gletscher in der Antarktis

Der Matusevich-Gletscher in der Antarktis fließt in Richtung der Ostküste und schiebt sich dabei durch einen Kanal im Gebirge. Sobald die bis dahin eingeengte Gletscherzunge das Ende des Gebirges erreicht hat, kann sich das Eis ausbreiten und kalbt in den Ozean. Die Wellenbewegungen des Meeres brechen die Eismassen dann in kleine Stücke, welche als Eisberge ins offene Meer treiben.

 

Ort: Antarktis

Aufnahmedatum: 6.9.2010

Sensor: EO-1 - ALI

Bild: 
Gletscher in der Antarktis
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Gletscher in Alaska

Auf dem Falschfarbenbild ist die Zunge des Malaspina Gletschers (Bildmitte) zu sehen. Der Gletscher bahnt sich seinen Weg von Norden aus dem gut ersichtlichen Gebirge und wird im unteren Bildteil deutlich durch seine Endmoräne vom Meerwasser getrennt. Ohne die Moräne oder auch bei steigendem Meeresspiegel würde der Gletscher in Kontakt mit dem wärmeren Meerwasser treten und noch schneller zurückweichen, als dies jetzt bereits der Fall ist. Satellitenbilder und Messungen am Boden zeigen, dass die meisten Gletscher Alaskas dünner werden und nur wenige Dutzend an Eismasse zunehmen.

Bild: 
Gletscher in Alaska
Credits: 
USGS; Link: http://www.usgs.gov

Vulkanasche des Eyjafjallajökull, Island

Island befindet sich in der geologisch besonders aktiven Zone der auseinander driftenden äußeren Erdhülle (divergierende Lithosphäre) und liegt direkt auf dem Mittellatlantischen Rücken. Hier befinden sich viele aktive Vulkane, die wegen des kalten Klimas teilweise von Gletschern bedeckt sind. Durch den Ausbruch des von einem Gletscher bedeckten Vulkans Eyjafjallajökull entstand 2010 eine riesige Aschewolke, die - wie im Bild zu sehen - nach Süden zog.

Bild: 
Vulkanasche des Eyjafjallajökull, Island
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Mertz-Gletscher und Eisberge

Der Mertz-Gletscher in der östlichen Antarktis reicht weit ins Meer hinein, seine Gletscherzunge ist in Richtung Australien und Neuseeland gerichtet. Durch das Abbrechen von Eis, dem sogenannten Kalben, entstehen regelmäßig Eisberge, die oft mehrere Quadratkilometer groß sind. Diese Kolosse durchqueren dann mit den Meeresströmungen über Monate oder Jahre die Antarktis. Sobald sie in nördlichere, wärmere Gebiete abdriften, beginnen sie zu schmelzen.

 

Ort: Mertz-Gletscher, Ost- Antarktis

Aufnahmedatum: 1.1.2010

Sensor: EO-1 - ALI

 

Bild: 
Mertz-Gletscher und Eisberge
Credits: 
NASA (Jesse Allen); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Hudson Bay, Kanada

Das Bild zeigt die beiden Zwillingsinseln im südlichen Teil der Hudson Bay (North und South Twin Island). Die Eisdecke der Hudson Bay bricht jedes Frühjahr auseinander. Der südwestliche Bereich, in dem die beiden Inseln liegen, ist meist die letzte Zone mit einer geschlossenen Eisdecke. Klimaforscher beobachten die Schmelzvorgänge der Arktis mit Besorgnis: Die eisfreien Phasen haben in den letzten Jahren zugenommen, was als Zeichen der Klimaerwärmung gedeutet wird.

 

Ort: Hudson Bay, Kanada

Aufnahmedatum: 20.2.2002

Sensor: Landsat ETM+

Bild: 
Hudson Bay, Kanada
Credits: 
USGS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/
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