Gebirge

Die große Salzwüste

Die große Salzwüste Dasht-e Kevir liegt im Iran östlich des Zagros-Gebirges. Die größte Wüste Irans ist eine gigantische Salzpfanne, in der Salzkrusten das Land vor der endgültigen Austrocknung schützen. Am linken Bildrand sieht man eine der wenigen Straßen, die die sonst weitgehend unbewohnte Einöde der Wüste durchquert.

 

Ort: Iran

Aufnahmedatum: 10.5.2003

Sensor: Landsat 7 ETM+

Bild: 
Die große Salzwüste
Credits: 
USGS/EROS; Link: http://earthexplorer.usgs.gov/

Ouachita Mountains

Die Ouachita Mountains im zentralen Westen der USA sind über 300 Millionen Jahre alt. Heute sind sie durch Wind und Wetter stark abgetragen. Die auf dem Bild erkennbaren Überbleibsel waren einmal Teil eines viel größeren Gebirgszuges, der sich von Texas bis nach Südost-Kanada erstreckt haben könnte. Im Bild wurden Informationen aus den Wellenlängenbereichen des Infrarot, Rot und Grün kombiniert.

Bild: 
Ouachita Mountains
Credits: 
NASA/GSFC (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Die Chinesische Mauer

Das Bild zeigt ein Gebiet im Norden der Provinz Shanxi in China. Die Schneedecke reflektiert die zum Aufnahmezeitpunkt tiefstehende Sonne und hebt einen Abschnitt der Chinesischen Mauer hervor, die sich diagonal als schmale Linie durch das Bild zieht. Die "große Mauer", wie sie auch genannt wird, wurde über einen Zeitraum von 1000 Jahren erbaut und ist bereits über 2000 Jahre alt. In einer Länge von 7240 km erstreckt sie sich von Korea bis zur Wüste Gobi. Sie wurde errichtet, um China vor Übergriffen aus dem Norden zu schützen.

 

Ort: Shanxi, China

Bild: 
Die Chinesische Mauer
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://visibleearth.nasa.gov

Hangrutschungen in Brasilien

Diese Bilder zeigen die Hügel nördlich von Teresopolis in Brasilien am 24.5.2010 und am 2.2.2011. Im Januar 2011 ereigneten sich katastrophale Hangrutschungen, die 860 Menschenleben kosteten. Die Schlammlawinen sind im rechten Bild als hellbraune Streifen erkennbar. Der Grund für die Naturkatastrophe ist im Bau von Favelas an den steilen Hängen zu finden: Für die Errichtung der Siedlung wurden Bäume gefällt, deren Wurzeln für die Festigkeit des Bodens sorgen. Zudem konnte der Boden nicht mehr genug Wasser aufnehmen, um aus starken Regenfällen keine Schlammlawinen entstehen zu lassen.

Bild: 
Hangrutschungen in Brasilien
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Grand Staircase-Escalante, Utah

Die geologische Geschichte des Grand Staircase-Escalante National Monument im amerikanischen Bundesstaat Utah umfasst über 275 Millionen Jahre. Das Bild zeigt einen zentralen Teil des Beckens. Die verzweigte Reliefform offenbart ein Netzwerk von Schluchten, welche vor Millionen von Jahren durch Flüsse erodiert wurden. Damals gab es in dem heute trockenen Gebiet deutlich mehr Niederschläge. Durch tektonische Hebung fiel das Gebiet nach und nach trocken.

 

Ort: Utah, USA

Aufnahmedatum: 15.5.2005

Sensor: EO-1 - ALI

 

Bild: 
Grand Staircase-Escalante, Utah
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Gletscher in Patagonien

Patagonien ist eine Gebirgsregion an der Grenze zwischen Chile und Argentinien. Der aus dem Gebirge ins Vorland fließende Gletscher (weiß) ist sichtbar von Gletscherspalten übersät. Der halbrunde Grat an der äußersten linken Seite des Bildes, der von drei Gletscherflüssen durchbrochen wird, besteht aus Gesteinsmaterial welches als Endmoräne von der Gletscherzunge über lange Zeit hinweg dort abgelagert wurde. Die Moräne markiert somit das Ende des Gletschers in vergangener Zeit und deutet auf einen Rückzug des Eises hin. Die Vegetation erscheint in diesem Falschfarbenbild rot.

Bild: 
Gletscher in Patagonien
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://visibleearth.nasa.gov

Gletscher in der Antarktis

Der Matusevich-Gletscher in der Antarktis fließt in Richtung der Ostküste und schiebt sich dabei durch einen Kanal im Gebirge. Sobald die bis dahin eingeengte Gletscherzunge das Ende des Gebirges erreicht hat, kann sich das Eis ausbreiten und kalbt in den Ozean. Die Wellenbewegungen des Meeres brechen die Eismassen dann in kleine Stücke, welche als Eisberge ins offene Meer treiben.

 

Ort: Antarktis

Aufnahmedatum: 6.9.2010

Sensor: EO-1 - ALI

Bild: 
Gletscher in der Antarktis
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Gletscher in Alaska

Auf dem Falschfarbenbild ist die Zunge des Malaspina Gletschers (Bildmitte) zu sehen. Der Gletscher bahnt sich seinen Weg von Norden aus dem gut ersichtlichen Gebirge und wird im unteren Bildteil deutlich durch seine Endmoräne vom Meerwasser getrennt. Ohne die Moräne oder auch bei steigendem Meeresspiegel würde der Gletscher in Kontakt mit dem wärmeren Meerwasser treten und noch schneller zurückweichen, als dies jetzt bereits der Fall ist. Satellitenbilder und Messungen am Boden zeigen, dass die meisten Gletscher Alaskas dünner werden und nur wenige Dutzend an Eismasse zunehmen.

Bild: 
Gletscher in Alaska
Credits: 
USGS; Link: http://www.usgs.gov

Zagros Gebirge, Iran

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Zagros Gebirges, das sich über 1500 km von Westen bis Süd-Westen des Irans erstreckt. Hier treffen die Eurasische und die Arabische Kontinentalplatte aufeinander. Das Gebirge entstand im Rahmen der Alpidischen Orogenese, welche die jüngste Gebirgsbildung der Erdgeschichte darstellt. Bis heute wachsen die Berge des Zagros in die Höhe.

 

Ort: Iran

Aufnahmedatum: 2.2.2000

Sensor: Landsat 5, Landsat 7 ETM+

Kanalkombination: G/SWIR/IR

Bild: 
Zagros Gebirge, Iran
Credits: 
USGS/EROS ; Link: http://visibleearth.nasa.gov

Überschwemmung in Bangladesch

Bangladesch ist einer der bevölkerungsreichsten Staaten der Erde. Als Mündungsgebiet von Brahmaputra, Meghna und Ganges liegt die Landoberfläche in Bangladesch nur wenig über dem Meeresspiegel. In Folge des globalen Wandels wird die Bevölkerung zukünftig verstärkt Risiken aus verschiedenen Himmelsrichtungen ausgesetzt sein: Von Norden drohen Überflutungen durch stark zunehmende Extremabflüsse, von Süden kommt das Wasser mit dem Anstieg des Meeresspiegels immer näher. Ein realistisches Szenario bietet das Satellitenbild von Herbst 2004, als Bangladesch unter Hochwassereinfluss stand.

Bild: 
Überschwemmung in Bangladesch
Credits: 
NASA/GSFC; LInk: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov
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