Australien

Die Erde aus dem Weltall

Die Welt aus Sicht der Satelliten.

 

Aufnahmedatum: 11.07.2005

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Die Erde aus dem Weltall
Credits: 
NASA (Marit Jentoft-Nilsen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens ist mit seinen 2900 Einzelriffen und 71 Koralleninseln das größte Riffsystem der Welt. Auf dem Satellitenbild ist es besonders gut zu erkennen, weil das karbonatreiche Riffmaterial stark reflektiert und sich somit vom dunkleren Meerwasser gut abhebt. Direkt an der Küste ist der Austrag von Sediment vom Land in den Ozean zu erkennen, während sich das Material durch Verwirbelungen im offenen Meer farblich nicht mehr vom Wasser unterscheidet.

 

Ort: Australien

Aufnahmedatum: 6.8.2004

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Great Barrier Reef
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Gravitationswellen vor Australien

Dieses ungewöhnliche Bild der Interaktion von Atmosphäre und ruhigen Gewässern im Indischen Ozeans zeigt einen Teil des Pazifiks nordwestlich von Australien.
Das Phänomen der atmosphärischen Gravitationswellen entsteht durch ein Aufsteigen und Fallen der Luft in vertikalen Wellenbewegungen. Sinken die Luftmassen in der Wellenbewegung ab, rauen sie die Wasseroberfläche auf, welche dann auf dem Satellitenbild dunkler erscheint als die glatte Wasseroberfläche zwischen den Wellentälern. Wie im oberen Bildbereich zu sehen entstehen über den Wellenkämmen entstehen meist auch Wolken.

Bild: 
Gravitationswellen vor Australien
Credits: 
NASA/GSFC (Jeff Schmaltz); Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Salzsee in Australien

In Zentral-Australien erstreckt sich über die Grenzen mehrerer Bundesstaaten hinweg eine Fläche von „eintägigen Seen“. Mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 149 bis 216 Millimetern pro Jahr sind die Seebecken die meiste Zeit des Jahres staubtrockene Salinen. Gelegentliche Regenfälle füllen sie mit Wasser. Das Bild zeigt den östlichen Rand des im südlichen Australien gelegenen Lake Frome. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist er ein trockener, mit weißem Sediment gefüllter Salzsee. Innerhalb des Sees ist die Oberfläche uneben und von tropfenförmigen Hügeln geprägt.

 

Bild: 
Salzsee in Australien
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); USGS; Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Regen in Australien

Nach einer mehrjährigen Dürre kam der normalerweise regelmäßig auftretende Regen 2004 in die Region um Queensland und New South Wales zurück. Obwohl die Starkniederschläge großflächige Überflutungen verursachten und dadurch Städte isolierten und infrastrukturellen Schaden anrichteten, waren sie bei den Australiern sehr willkommen. Im Falschfarbenbild sind die Wassermassen an ihrer türkis-blauen Farbe sehr gut zu erkennen.

 

Ort: Nordostaustralien

Aufnamedatum: 18.1.2004

Sensor: Terra MODIS

Kanalkombination: VIS/NIR/SWIR

Bild: 
Regen in Australien
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://www.nasa.gov/centers/goddard/

Hochwasser in Australien

Starke Regenfälle in Queensland, Australien, ließen den Fitzroy River im Januar 2011 über seine Ufer treten. Weite Bereiche der Stadt Rockhampton wurden dabei überflutet. Das Falschfarbenbild macht den Unterschied zwischen dem braunen sedimentreichen Flusswasser und seiner Umgebung deutlich. Die reflektierenden Oberflächen der Gebäude sowie der Wolken, die die Szene umrahmen, glänzen weiß. Als das Hochwasser Ende Januar wieder zurückging hinterließ es eine Mischung aus Schlamm, stehendem Wasser und zerstörter Infrastruktur.

 

Ort: Rockhampton, Australien

Bild: 
Hochwasser in Australien
Credits: 
NASA/GSFC (Jesse Allen); Link: http://earthobservatory.nasa.gov
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