Antarktis

Pinguinspuren

Die Kaiserpinguine der Antarktis sind stark gefährdet. Durch den Anstieg der globalen Temperatur wird das Eis im Süden schnell abschmelzen und die Vögel ihren natürlichen Lebensraum verlieren. Um herauszufinden, wie viele Pinguine in der Antarktis leben, nutzen Forscher Satellitenbilder. Da die Pinguine selbst wegen ihrem schwarz-weißen Federkleid schwer zu erkennen sind, sucht man ihre Hinterlassenschaften.

Bild: 
Pinguinspuren
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Gletscher in der Antarktis

Der Matusevich-Gletscher in der Antarktis fließt in Richtung der Ostküste und schiebt sich dabei durch einen Kanal im Gebirge. Sobald die bis dahin eingeengte Gletscherzunge das Ende des Gebirges erreicht hat, kann sich das Eis ausbreiten und kalbt in den Ozean. Die Wellenbewegungen des Meeres brechen die Eismassen dann in kleine Stücke, welche als Eisberge ins offene Meer treiben.

 

Ort: Antarktis

Aufnahmedatum: 6.9.2010

Sensor: EO-1 - ALI

Bild: 
Gletscher in der Antarktis
Credits: 
NASA (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Mertz-Gletscher und Eisberge

Der Mertz-Gletscher in der östlichen Antarktis reicht weit ins Meer hinein, seine Gletscherzunge ist in Richtung Australien und Neuseeland gerichtet. Durch das Abbrechen von Eis, dem sogenannten Kalben, entstehen regelmäßig Eisberge, die oft mehrere Quadratkilometer groß sind. Diese Kolosse durchqueren dann mit den Meeresströmungen über Monate oder Jahre die Antarktis. Sobald sie in nördlichere, wärmere Gebiete abdriften, beginnen sie zu schmelzen.

 

Ort: Mertz-Gletscher, Ost- Antarktis

Aufnahmedatum: 1.1.2010

Sensor: EO-1 - ALI

 

Bild: 
Mertz-Gletscher und Eisberge
Credits: 
NASA (Jesse Allen); Link: http://earthobservatory.nasa.gov
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