Afrika

Tödliches Gift vor Namibias Küste

Auf dem Satellitenbild ist eine türkise Wolke aus Schwefelwasserstoff vor der Küste Namibias zu erkennen. Diese hat sich am Meeresgrund durch mikrobakteriellen Abbau von organischem Material unter sauerstoffarmen Bedingungen gebildet. Der Schwefelwasserstoff ist für Fische und andere Meerestiere tödlich giftig und stellt die Fischerei immer wieder vor große Probleme. Über der türkisen Meerwolke sind Sandfahnen zu erkennen, die aus der Namib auf den offenen Ozean geweht werden.

 

Ort: Namibia

Aufnahmedatum: 17.6.2010

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Tödliches Gift vor Namibias Küste
Credits: 
NASA/GSFC, Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Die Erde aus dem Weltall

Die Welt aus Sicht der Satelliten.

 

Aufnahmedatum: 11.07.2005

Sensor: Terra MODIS

Bild: 
Die Erde aus dem Weltall
Credits: 
NASA (Marit Jentoft-Nilsen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov

Flut am Sambesi

Der Sambesi ist der viertlängste Fluss Afrikas. Entlang seines Weges stürzt er bei den Victoriafällen über 110m in die Tiefe, fließt durch tiefe Schluchten und breitet sich über weite Auen aus. Auf dem Bild zu sehen sind die Flüsse Sambesi (oben) und Chobe (unten) während des jährlich wiederkehrenden Hochwassers. Der grüne Teil des Bildes lässt Überflutungsgebiete erkennen, während der braun-gelbliche Teil relative Trockenheit anzeigt.

Bild: 
Flut am Sambesi
Credits: 
NASA/Earth Observatory (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov/

Guelb er Richat, Mauretanien

Seit den ersten Weltraummissionen gehört die ringförmige Struktur „Guelb er Richat“ im Nordwesten Afrikas zu den auffälligsten Orientierungspunkten für Astronauten. Das "Auge Afrikas" hat einen Durchmesser von 45 km und wurde ursprünglich als Ergebnis eines Meteoriteneinschlags interpretiert. Inzwischen geht man davon aus, dass es sich um eine kreisförmige Hebung verschiedener Erdschichten handelt. Unterschiedlich feste Gesteine wurden über lange Zeit verschieden stark erodiert und gaben der Struktur ihr heutiges Aussehen.

Bild: 
Guelb er Richat, Mauretanien
Credits: 
USGS; Link: http://www.usgs.gov
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