Überschwemmung

Regen in Australien

Nach einer mehrjährigen Dürre kam der normalerweise regelmäßig auftretende Regen 2004 in die Region um Queensland und New South Wales zurück. Obwohl die Starkniederschläge großflächige Überflutungen verursachten und dadurch Städte isolierten und infrastrukturellen Schaden anrichteten, waren sie bei den Australiern sehr willkommen. Im Falschfarbenbild sind die Wassermassen an ihrer türkis-blauen Farbe sehr gut zu erkennen.

 

Ort: Nordostaustralien

Aufnamedatum: 18.1.2004

Sensor: Terra MODIS

Kanalkombination: VIS/NIR/SWIR

Bild: 
Regen in Australien
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://www.nasa.gov/centers/goddard/

Flut am Sambesi

Der Sambesi ist der viertlängste Fluss Afrikas. Entlang seines Weges stürzt er bei den Victoriafällen über 110m in die Tiefe, fließt durch tiefe Schluchten und breitet sich über weite Auen aus. Auf dem Bild zu sehen sind die Flüsse Sambesi (oben) und Chobe (unten) während des jährlich wiederkehrenden Hochwassers. Der grüne Teil des Bildes lässt Überflutungsgebiete erkennen, während der braun-gelbliche Teil relative Trockenheit anzeigt.

Bild: 
Flut am Sambesi
Credits: 
NASA/Earth Observatory (Jesse Allen, Robert Simmon); Link: http://earthobservatory.nasa.gov/

Überschwemmung in Sibirien

Sibiriens Flüsse werden in jedem Frühjahr überflutet, da das Eis im südlichen Oberlauf schmilzt, bevor die Flussmündung im Norden eisfrei ist. Im Bild sind die Überflutungen der Flüsse Pur (links), Taz (Mitte) und Yenisey (rechts) zu erkennen. Im Falschfarbenbild erscheinen Eis und Schnee in rot, Wolken in weiß, Wasser in schwarz, Vegetation in grün und unbedeckter Boden in braun.

 

Ort: Russland, Sibirien

Aufnahmedatum: 18.6.2002

Sensor: Terra MODIS

Kanalkombination: NIR/MIR

Bild: 
Überschwemmung in Sibirien
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Überschwemmung in Ostchina

Zu sehen ist der Yangtze Fluss, der sich mit seinen zahlreichen Zuflüssen durch das Bild schlängelt. Zwischen dem Flussdelta am rechten Bildrand und dem großen See ist deutlich die teilweise überflutete Millionenstadt Shanghai zu erkennen. In der Falschfarbenkombination erscheint die Landoberfläche gelblich, während Wasser in dunklem rot bis braun dargestellt wird.

 

Ort: China, Shanghai

Aufnahmedatum: 1.8.2003

Sensor: Terra MODIS

Kanalkombination: NIR/MIR

Bild: 
Überschwemmung in Ostchina
Credits: 
NASA/GSFC; Link: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Überschwemmung in Bangladesch

Bangladesch ist einer der bevölkerungsreichsten Staaten der Erde. Als Mündungsgebiet von Brahmaputra, Meghna und Ganges liegt die Landoberfläche in Bangladesch nur wenig über dem Meeresspiegel. In Folge des globalen Wandels wird die Bevölkerung zukünftig verstärkt Risiken aus verschiedenen Himmelsrichtungen ausgesetzt sein: Von Norden drohen Überflutungen durch stark zunehmende Extremabflüsse, von Süden kommt das Wasser mit dem Anstieg des Meeresspiegels immer näher. Ein realistisches Szenario bietet das Satellitenbild von Herbst 2004, als Bangladesch unter Hochwassereinfluss stand.

Bild: 
Überschwemmung in Bangladesch
Credits: 
NASA/GSFC; LInk: http://rapidfire.sci.gsfc.nasa.gov

Hochwasser in Australien

Starke Regenfälle in Queensland, Australien, ließen den Fitzroy River im Januar 2011 über seine Ufer treten. Weite Bereiche der Stadt Rockhampton wurden dabei überflutet. Das Falschfarbenbild macht den Unterschied zwischen dem braunen sedimentreichen Flusswasser und seiner Umgebung deutlich. Die reflektierenden Oberflächen der Gebäude sowie der Wolken, die die Szene umrahmen, glänzen weiß. Als das Hochwasser Ende Januar wieder zurückging hinterließ es eine Mischung aus Schlamm, stehendem Wasser und zerstörter Infrastruktur.

 

Ort: Rockhampton, Australien

Bild: 
Hochwasser in Australien
Credits: 
NASA/GSFC (Jesse Allen); Link: http://earthobservatory.nasa.gov
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